Verein

Die Anfänge unseres Gospelchors liegen im Jahr 1998. Damals hat eine Ad-Hoc-Gruppe unter der Leitung von Pfarrer Hansueli Ryser einige Gospelsongs für einen Gottesdienst einstudiert. Daraus entwickelte sich im Verlauf der Jahre ein Verein mit vielen engagierten Mitgliedern. Seit 1999 gehören die Novemberkonzerte in der Thomaskirche Liebefeld zur Tradition und zu einem immer gut besuchten Gospelevent. Neben den gesanglichen Events, den Proben und Konzerten, wurden auch gesellige Anlässe zu liebgewonnenen Aktivitäten. [mehr lesen...]
 

Vorstand

 

Präsidentin

Bettina Scheuter Inderbitzin

     
 

Vizepräsidentin

Claudia Bühr

     
 

Aktuarin

Sylvie Schüepp-Kuhn

     
 

Kassierin

Andrea Mettraux

     
 

Beisitzer

Walter Binz

     
 

Beisitzerin

Renata Röthlisberger

     
 

Beisitzerin

Petra Wittwer


 
Biographie

Wie alles begann – aus einem Projekt wird ein Chor

Die Anfänge unseres Gospelchors liegen im Jahr 1998, als sich eine Ad-Hoc-Gruppe unter der Leitung von Pfarrer Hansueli Ryser zusammenfand, um einige Gospelsongs für einen Gottesdienst einzustudieren. Daraus entwickelte sich im Verlauf der nächsten acht Jahre ein Chor mit an die 40-50 Mitgliedern. Seit 1999 gehören die Novemberkonzerte in der Thomaskirche Liebefeld zur Tradition und zu einem immer gut besuchten Gospelevent. Auftritte mit Gastsängerinnen wie Hedreich Nichols, mit den d'Glarner Inspirational-Singers, und Barbara de Zordo bereicherten diese Konzerte und gaben unserem Chor neue Impulse. Nach einem Sabbatical in Amerika, das Hansueli Ryser einer Gospelausbildung widmete, liess er sich vermehrt vom schwarzen Gospel inspirieren und brachte ebenfalls neue Akzente in unseren Chor ein. Neben den gesanglichen Events, den Proben und Konzerten, wurden auch gesellige Anlässe wie Bowlingabende und Chor-Weekends zur liebgewonnenen Tradition.

In den ersten Jahren gehörten Auftritte an der Hochzeitsaustellung Mari Natal in Bern, an der EXPO 02 in Yverdon, im Bahnhof Bern bei einem Adventskonzert und ein Auftritt am Weihnachtsmarkt in Bümpliz zu den Highlights.
 

Der Chor entwickelt sich weiter – Dirk Raufeisen’s neue Impulse

Im April 2005 gab Hansueli Ryser die Chorleitung ab.

Als Nachfolger konnten wir mit Dirk Raufeisen einen hervorragenden Berufsmusiker für unseren Chor gewinnen. Dirk war nicht nur Chorleiter, sondern zugleich Pianist und Sänger und im Gospel-, Jazz-, Blues- und Popbereich zuhause. Er leitete während mehreren Jahren den von ihm gegründeten Chor Soulfood in Deutschland. Das Repertoire unseres Chores wurde durch Dirks eigene Arrangements, wie man sie in ihrer Komplexität, Originalität und mit ihren treibenden Rhythmen sonst nur aus Amerika kennt, sehr bereichert und die ersten gemeinsamen Konzerte waren ein voller Erfolg. Wir freuten uns besonders, dass die Zusammenarbeit bereits im Erreichen des Finals des 1. Swiss Gospel Contest in Weinfelden gipfelte. Dort hatten wir am 12. März mit 7 anderen Chören vor der Jury unser Bestes gegeben.
In den fünf Jahren unter der Regie von Dirk Raufeisen entwickelte sich der Chor stetig weiter. Verschiedene Anlässe führten immer wieder zu verschiedenen Highlights. So besuchten wir zum Beispiel im Jahr 2006 die schwarze Gemeinde der amerikanischen Sängerin Martha Cambridge in Landstuhl. Die Stimmung dort war eindrücklich. Das Gospel-Konzert – eingebettet in ein feierliches Programm – begeisterte Gross und Klein.

Auch unsere Chorwochenenden in St. Moritz waren auch immer ein spezielles Ereignis. Von Pfarrer Michael Landwehr wurden wir sehr gut empfangen und die Konzerte in der malerischen Kirche von Samedan sorgten für eine einzigartige Atmosphäre.

Erwähnenswert sind sicher auch die beiden Begegnungen mit unserem „Schwester-Chor“ „Soulfood“ aus Bad Vilbel. Im 2006 gastierte der deutsche Chor von Dirk Raufeisen bei uns in Liebefeld und im Sommer 2008 fand dann das „Rückspiel“ in Deutschland statt. Beide Konzertwochenenden waren ein voller Erfolg und die beiden Chöre harmonierten sehr gut miteinander.

Ein ganz besonderer Höhepunkt fand im November 2008 statt. Trini Massie und seine Band aus Pittsburgh/Pennsylvania probte mit uns während einer ganzen Workshop-Woche Lieder ein, die wir dann an unserem traditionellen Konzert-Wochenende einem begeisterten Publikum vortrugen. Der Chor wuchs zwischenzeitlich über sich hinaus, es war einfach Gospel pur.

Im Jahr 2009 fand in Schönbühl/BE ein spezielles Ereignis mit dem Namen „Gospel meets Jazz“ statt. Zusammen mit der „Old Man River Jazzband“ erlebten die Zuschauer im Zentrumssaal eine Begegnung der besonderen Art. Nach dieser Veranstaltung konnte man durchaus feststellen „Gospel and Jazz – it works!“.

Des Weiteren bleiben die Auftritte auf dem Gospelschiff auf dem Thunersee sowie in der Brigal Rolls Roys Bar in spezieller Erinnerung. Doch Gospel findet vor allem in der Kirche statt. Deshalb waren unter anderem die Auftritte in der Kirche Saanen und in der bekannten Hochzeitskirche Wahlern auch etwas Einzigartiges.
 

2010 – Kent Stetler kommt

Nach fünf erlebnisreichen Jahren im Gospelchor Liebefeld beschloss Dirk Raufeisen Ende 2009 den Chor zu verlassen. Berufliche wie auch private Gründe bewogen ihn, einen anderen Weg zu gehen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Dirk für seinen grossen Einsatz und die vielen eindrucksvollen Erlebnisse, die wir mit ihm teilen durften.

So machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Chorleiter. Und wir sind froh vermelden zu können, dass Kent Stetler, gebürtiger Kanadier mit Wohnort Bern, ab April 2010 unser neuer Chorleiter ist. Der Vollblutsänger und Musiker Kent Stetler bringt einen grossen Erfahrungsschatz mit: Engagements in der Pepe Lienhard-Band, Auftritte mit Udo Jürgens sowie am Montreux Jazz Festival - um hier nur ein paar Beispiele zu nennen.

Kent wird unserem Chor dank seiner musikalischen Kompetenz und menschlichen Qualitäten neue Flügel verleihen! Wir freuen uns auf viele schöne Proben, Auftritte und andere gemeinsame Momente!
 

Auftritt in der Villa Stucki – Premiere mit Kent

Am 19. Juni 2010 ging beim Sommerfest der Villa Stucki in Bern unser erster Auftritt unter der Leitung von Kent Stetler über die Bühne. Das Wetter zeigte sich allerdings wenig sommerlich und so mussten wir dem Regen und der Kälte weichen und sangen - ein Novum in der Geschichte des Gospelchors Liebefelds - auf einer Treppe in der Villa. Bezüglich Choreographie mussten wir etwas kürzer treten, denn die Bewegungsfreiheit war eher bescheiden. Nicht desto trotz legten wir unsere anfängliche Nervosität ab und konnten nach den sechs interpretierten Titeln von einem gelungenen Auftritt sprechen. Die Organisatoren waren sehr zufrieden und die Zuschauer quittierten unsere Darbietung mit Applaus und Kollekte. Für den Gospelchor Liebefeld war es wichtig sich nach dem Wechsel erstmals wieder einem Publikum zu präsentieren. Und wer weiss, vielleicht gibt es an einem weiteren Sommerfest der Villa Stucki ein Wiedersehen. Dann wird das Wetter hoffentlich besser mitspielen, so dass wir im wunderschönen Park singen können. Und wenn nicht, dann kennen wir die Treppe ja bereits…
 

„Standing Ovation“ im Gottesdienst – Heimspiel im Liebefeld

Eine Woche nach unserem Auftritt in der Villa Stucki hatten wir beim Gottesdienst in der Thomaskirche die Chance, uns vor eigenem Publikum zu präsentieren. Neben unseren vier Stücken, hatten wir noch das „Kyrie Eleison“ vierstimmig einstudiert. Im abwechslungsreichen und vom Clown Papito mit gestaltetem Gottesdienst wusste unser Chor zu gefallen. Beim Schlussapplaus gab es sogar ein „Standing Ovation“, was an einem Gottesdienst auch nicht alltäglich ist. Pfarrerin Ruth Werthmüller gefiel es derart, dass sie mit uns gleich den nächsten Gottesdienst-Auftritt ausmachte.
 

Kleiner Ausblick in den Herbst – Konzerte am 13. / 14. November

Insgesamt können wir mit unserem Neustart sehr zufrieden sein und sind nun voll motiviert die November-Konzerte in Angriff zu nehmen und die neuen Stücke zum Thema „Gospel Around the World“ einzustudieren. Wir wollen noch nicht zu viel verraten, doch eines sei bereits gesagt: Für reichlich Abwechslung wird gesorgt sein.

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